
Am 5. Juni wurde ein Beschluss der Länder vorgeschlagen, der ein Verbot für die Herstellung und Verbreitung von Action-Computerspielen vorsieht. Dagegen gibt es nun eine Petition, deren Ziel es ist, die Durchsetzung dieses Beschlusses zu verhindern.
Hier ein Auszug aus der Begründung:
Aktueller Anlass ist der am 5. Juni 2009 erfolgte Beschluss der Innenministerkonferenz der Länder, der ein “Herstellungs- und Verbreitungsverbot” von Action-Computerspielen vorsieht. Dieser Beschluss ist eine Reaktion auf den entsetzlichen Amoklauf eines 17-jährigen Jugendlichen im baden-württembergischen Winnenden, der die Diskussion um die Wirkung von Computer- und Videospielen neu entfacht hat. (Vor-)schnelle Verbotsforderungen werden den vielschichtigen Aspekten solcher Ereignisse nicht gerecht, wirken im Gegenteil eher verharmlosend und verhindern so eine gründliche Aufarbeitung. Mit Bedauern stelle ich fest, dass die Debatte von Unkenntnis, Polemik, Unsachlichkeit und Vorurteilen geprägt ist, gerade aus den Reihen der Politik.
Wer diese Petition unterstützen möchte, findet auf der Homepage des Bundestages eine Liste, in die man sich eintragen kann.
MACHT ALLE MIT … nur so können wir etwas bewegen ![]()
Quelle: bundestag.de
